Hornhaut
Keratokonus
Keratokonus ist eine fortschreitende Erkrankung, bei der die Hornhaut dünner und kegelförmig wird.
Was passiert bei Keratokonus?
Die Hornhaut verliert an Festigkeit, wölbt sich nach außen vor und wird im Zentrum dünner. Dadurch entsteht eine unregelmäßige Brechkraft, die mit Brille zunehmend schwer korrigierbar sein kann.
Risikofaktoren und Symptome
- Familiäre Vorbelastung
- Häufiges starkes Augenreiben
- Allergien wie Heuschnupfen oder Neurodermitis
- Bestimmte Systemerkrankungen
- Unscharfes, verzerrtes Sehen, häufige Änderungen der Brillenstärke, Halos und Nachtsehprobleme
Diagnose und Behandlung
Zur Diagnostik dienen Hornhauttopografie, Pachymetrie und Aberrometrie. Je nach Stadium kommen Brille, weiche oder formstabile Kontaktlinsen, Sklera- oder Hybridlinsen, Ringimplantate, Corneal Crosslinking oder bei weit fortgeschrittenem Verlauf eine Hornhautverpflanzung infrage.
Der erste Schritt