SmartSight Nova
SmartSight Nova zur Fehlsichtigkeitsbehandlung in Graz
Mit mehreren tausend erfolgreich durchgeführten Operationen mit dem Schwerpunkt Augenlaser und Linsenchirurgie entscheidet Doz. Steinwender auf Basis Ihrer Augenbefunde und Ihrer Lebenssituation mit Ihnen gemeinsam, welche Behandlungsmethode für Sie persönlich die beste ist.
Was ist SmartSight Nova?
SmartSight Nova ist ein innovatives laserchirurgisches Verfahren zur dauerhaften Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Bei diesem Verfahren wird mittels eines Femtosekundenlasers ein kleines Stück Hornhautgewebe (Lentikel) erzeugt, welches präzise die vorliegende Fehlsichtigkeit korrigiert. Dieser Lentikel wird dann durch einen kleinen Schnitt am Hornhautrand entfernt. Im Gegensatz zur Femto-LASIK muss kein Flap (Hornhautdeckel) erzeugt werden - der Eingriff ist dadurch minimal invasiv.
Die Behandlung dauert nur wenige Minuten und wird ambulant durchgeführt.
SmartSight Nova, SMILE® oder SMILE pro®?
Alle drei Markennamen stehen für minimal invasives Augenlasern. Das chirurgische Prinzip dahinter ist immer die oben beschriebene Lentikelextraktion. Dieses Prinzip erfuhr in den letzten 10 Jahren durch die etablierten Verfahren ReLEx SMILE® und die neuere Generation SMILE pro® (beides eingetragene Marken der Carl Zeiss Meditec) weltweite Verbreitung und führte zu einer nachhaltigen Veränderung der refraktiven Chirurgie.
Warum haben wir uns für SmartSight Nova entschieden?
SmartSight Nova stellt den nächsten technologischen Schritt in der Lentikelextraktion dar. Der entscheidende Unterschied zu älteren Versionen der Lentikelextraktion (wie SMILE®) liegt in der Zentrierung der Behandlung.
Bei uns Menschen verläuft die Sehachse (=Verbindungslinie zwischen dem Punkt den Sie gerade fixieren und dem Ort des schärfsten Sehens in der Netzhaut des Auges) meist nicht genau durch die Mitte der Pupille. Wenn der Laser aber die Abweichung der Sehachse von der Pupillenmitte nicht exakt berücksichtigt, wird die Fehlsichtigkeit ebenfalls nicht perfekt korrigiert. Die Folge können visuelle Beschwerden wie leichte Unschärfen oder Halos durch Fehlabbildungen (Aberrationen) sein.
Bei SmartSight Nova erfolgt die Zentrierung der Behandlung präzise auf die tatsächliche Sehachse, deren genauer Verlauf vor der Behandlung mit einer speziellen Aufnahme bestimmt wird. Auf Basis dieser Aufnahme werden zusätzlich auch kleine Roll-Bewegungen des Auges automatisch ausgeglichen, was vor allem bei der Korrektur einer Hornhautverkrümmung relevant ist.
OP-Schritte SmartSight Nova
Vorteile von SmartSight Nova
- kein Flap nötig
- minimal invasiver Eingriff und schnelle Heilung
- bei trockenen Augen möglich
- exakte Zentrierung
Nachteile der SmartSight Nova
- Korrektur der Weitsichtigkeit nicht möglich
- Sollte eine Nachbehandlung nötig sein, kann diese nicht mit SmartSight Nova erfolgen, sondern muss mittels PRK oder Femto-LASIK durchgeführt werden.
- Erholungszeit ist etwas länger als nach Femto-LASIK
Wer ist geeignet für SmartSight Nova?
SmartSight Nova kann bei Kurzsichtigkeit bis -8 Dioptrien und bei Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis zu -5 Dioptrien eingesetzt werden. Weitere Voraussetzungen sind eine ausreichend dicke und regulär geformte Hornhaut, eine stabile Fehlsichtigkeit (seit mindestens 12 Monaten) und ein Mindestalter von 18 Jahren.
Ablauf der Behandlung
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+ Voruntersuchung
Jeder Operation gehen gründliche Untersuchungen voraus, in denen abgeklärt wird, welche Methode für Sie geeignet ist. Die Voruntersuchung ist ausschlaggebend für das bestmögliche Behandlungsergebnis.
Zuerst werden in unserer Ordination unter Verwendung modernster Technologien alle Details Ihrer Sehfunktion ermittelt und Ihr Auge genauestens vermessen. Erst nach diesen ausführlichen augenärztlichen Untersuchungen ist es möglich, umfassend zu den persönlichen Behandlungsmöglichkeiten zu beraten. Sie erfahren alle Vor- und Nachteile der möglichen Methoden und Doz. Steinwender entscheidet mit Ihnen gemeinsam, welche Behandlungsmöglichkeit für Sie individuell die beste ist.
Grundsätzliche Voraussetzungen für eine Augenoperation:
- Sie müssen 18 Jahre alt sein.
- Sie müssen ein Jahr lang vor der Operation stabile Brillenwerte haben.
- Sie dürfen keine bestimmten Erkrankungen der Hornhaut und Netzhaut haben.
- Sie müssen bei guter allgemeiner Gesundheit sein.
- Sie sind nicht schwanger und stillen seit 3 Monaten nicht mehr.
Da das Tragen von Kontaktlinsen das Untersuchungsergebnis beeinflussen kann, sollen weiche Kontaktlinsen mindestens 1 Woche und harte Kontaktlinsen mindestens 2 Wochen vor der Voruntersuchung bitte nicht eingesetzt werden.
Bitte beachten Sie, dass für die ausführliche Voruntersuchung einmalig das Eintropfen der Augen mit pupillenerweiternden Tropfen nötig ist. Während der Wirkdauer der Tropfen von 3-4 Stunden sind Sie lichtempfindlicher und dürfen nicht am Straßenverkehr teilnehmen.
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+ Am Behandlungstag
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+ Nach der Behandlung