Glossar
Fachbegriffe rund ums Auge, einfach erklärt
Von Akkommodation bis YAG-Kapsulotomie. Hier finden Sie kurze, verständliche Erklärungen zu den Begriffen, die Ihnen beim Augenlasern, bei Linsenoperationen und in der Voruntersuchung begegnen.
Medizinisch geprüft von Priv.-Doz. DDr. Gernot Steinwender · Aktualisiert am 22. Oktober 2026
Die refraktive Chirurgie umfasst Operationen, mit denen Fehlsichtigkeiten korrigiert werden sollen, damit man weniger auf Brillen oder Kontaktlinsen angewiesen ist.
A
- Akkommodation (Anpassung der Sehschärfe)
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Das Auge kann seine natürliche Linse verformen, um nahe Gegenstände scharf zu sehen. Diese Fähigkeit nennt man Akkommodation. Mit zunehmendem Alter wird die Linse weniger elastisch. Dadurch fällt das Lesen ohne Brille immer schwerer. Auch eine Weitsichtigkeit kann das Auge im jüngeren Alter durch diese Anpassung teilweise ausgleichen.
- Alterssichtigkeit (Presbyopie)
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Mit zunehmendem Alter verliert die natürliche Augenlinse ihre Fähigkeit, sich für das Sehen in der Nähe ausreichend zu verformen. Lesen ohne Brille wird dadurch schwieriger. Das ist ein normaler Alterungsprozess und keine Erkrankung im engeren Sinne.
Alterssichtigkeit behandeln - Artisan-/Artiflex-Linse (phake Linse)
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Dabei handelt es sich um eine künstliche Linse, die bei einer Operation an der Regenbogenhaut befestigt wird. Sie bleibt zusätzlich zur natürlichen Linse im Auge und kann eine Alternative zur Laserbehandlung sein, insbesondere bei jüngeren Menschen.
- Astigmatismus (Hornhautverkrümmung)
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Bei einer Hornhautverkrümmung ist die Hornhaut nicht gleichmäßig gekrümmt. Vereinfacht gesagt, ähnelt ihre Form eher einem Rugbyball als einem Fußball. Dadurch können Bilder verzerrt oder unscharf erscheinen.
Auf Ihrem Brillenpass steht neben der Stärke für Kurz- oder Weitsichtigkeit meist auch ein Wert für die Hornhautverkrümmung. Eine geringe Hornhautverkrümmung ist sehr häufig und muss nicht immer behandelt werden.
Hornhautverkrümmung korrigieren - Augeninnendruck
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Der Augeninnendruck entsteht durch Flüssigkeit im Inneren des Auges. Er kann bei einer Augenuntersuchung gemessen werden, beispielsweise mit einem Luftstoß oder mithilfe eines Messgeräts nach Betäubung mit Augentropfen. Die Messung ist wichtig, um bestimmte Augenerkrankungen wie das Glaukom zu erkennen.
B
- Beidäugiges Sehen (binokulares Sehen)
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Damit ist das Sehen mit beiden geöffneten Augen gemeint.
- Bindehaut
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Die Bindehaut ist eine dünne, durchsichtige Haut, die den weißen Teil des Auges bedeckt. Sie produziert unter anderem Schleimstoffe, die dazu beitragen, dass sich der Tränenfilm gleichmäßig über die Augenoberfläche verteilt.
- Biometrie
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Bei der Biometrie werden verschiedene Maße des Auges ermittelt. Anhand dieser Werte berechnet der Arzt, welche Brechkraft eine künstliche Linse haben sollte. Das ist beispielsweise vor einer Kataraktoperation oder einem refraktiven Linsenaustausch wichtig.
D
- Dioptrie (dpt)
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Die Dioptrie ist die Maßeinheit für die Brechkraft einer Linse. Sie wird beispielsweise verwendet, um die Stärke einer Brille oder einer künstlichen Augenlinse anzugeben.
E
- Excimerlaser
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Dieser Laser trägt Hornhautgewebe sehr präzise ab, ohne das umliegende Gewebe wesentlich durch Wärme zu schädigen. Er wird beispielsweise bei LASIK und bei oberflächlichen Laserbehandlungen wie PRK, LASEK und TransPRK eingesetzt.
F
- Femto-LASIK
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LASIK ist ein häufig angewendetes Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit. Zunächst wird mit einem Laser eine dünne Hornhautlamelle erzeugt und zur Seite geklappt. Anschließend trägt ein zweiter Laser gezielt Hornhautgewebe ab, um ihre Krümmung zu verändern. Danach wird die Lamelle zurückgelegt. Sie haftet normalerweise ohne Nähte wieder an.
Da die äußerste Hornhautschicht weitgehend erhalten bleibt, erholt sich das Sehvermögen häufig relativ schnell.
Femto-LASIK in Graz - Femtosekundenlaser
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Dieser Laser kann mit sehr hoher Genauigkeit Gewebe im Auge bearbeiten. Er erzeugt winzige, gezielt angeordnete Gasbläschen, mit denen sich bestimmte Gewebeschichten voneinander trennen lassen. Er wird unter anderem bei LASIK und SMILE sowie bei bestimmten Kataraktoperationen eingesetzt.
G
- Glaskörper
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Der Glaskörper ist eine gelartige Substanz, die den hinteren Teil des Auges ausfüllt. Mit zunehmendem Alter verändert er sich, kann schrumpfen und Trübungen entwickeln. Diese können als bewegliche Punkte oder Schatten wahrgenommen werden.
- Glaskörpertrübungen („fliegende Mücken“)
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Manche Menschen sehen kleine Punkte, Fäden oder Schatten, die sich scheinbar vor dem Auge bewegen. Diese entstehen durch Trübungen im Glaskörper, einer gelartigen Substanz im Inneren des Auges.
Solche Erscheinungen sind häufig. Wenn jedoch plötzlich viele neue Punkte auftreten, Lichtblitze hinzukommen oder ein Schatten im Gesichtsfeld erscheint, muss das Auge dringend untersucht werden, um eine Netzhautablösung auszuschließen.
- Grauer Star (Katarakt)
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Der graue Star entsteht, wenn sich die natürliche Linse im Auge zunehmend eintrübt. Dadurch sieht man verschwommen, wie durch einen Schleier.
Grauer Star in Graz - Grauer-Star-Operation (Kataraktoperation)
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Bei dieser Operation wird die eingetrübte natürliche Linse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Das Verfahren ist technisch weitgehend identisch mit dem refraktiven Linsenaustausch. Der Hauptunterschied besteht darin, dass bei der Kataraktoperation die eingetrübte Linse entfernt wird, um wieder besser sehen zu können.
Grauer-Star-Operation in Graz - Grüner Star (Glaukom)
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Beim Glaukom wird der Sehnerv allmählich geschädigt. Dadurch kann sich das Gesichtsfeld zunehmend verkleinern. Unbehandelt kann es zu einem ausgeprägten Verlust des seitlichen Sehens kommen.
Ein erhöhter Augeninnendruck ist ein wichtiger Risikofaktor, auch wenn ein Glaukom nicht immer mit einem erhöhten Druck einhergeht. Die Behandlung erfolgt je nach Situation mit Augentropfen, Laser oder einer Operation.
H
- Hintere Glaskörperabhebung
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Mit zunehmendem Alter verändert sich der Glaskörper und löst sich häufig von der Netzhaut ab. Das bleibt manchmal unbemerkt. In anderen Fällen treten plötzlich neue Punkte oder Fäden im Gesichtsfeld auf.
Bei solchen Beschwerden sollte die Netzhaut augenärztlich untersucht werden, weil in manchen Fällen gleichzeitig ein Netzhautriss oder eine Netzhautablösung auftreten kann.
- Hornhaut
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Die Hornhaut ist der durchsichtige vordere Teil des Auges. Sie übernimmt ungefähr zwei Drittel der Brechkraft, die benötigt wird, um ein scharfes Bild auf der Netzhaut entstehen zu lassen.
- Hornhautepithel
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Das Hornhautepithel ist die äußerste Zellschicht der Hornhaut. Man kann es sich wie eine dünne Schutzschicht vorstellen. Bei bestimmten Laserbehandlungen wird diese Schicht entfernt und wächst anschließend wieder nach.
- Hornhauttopografie
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Dabei wird die Oberfläche der Hornhaut vermessen. Eine spezielle Untersuchung erstellt eine Art Landkarte ihrer Krümmung. So können Unregelmäßigkeiten erkannt werden, die für die Auswahl einer geeigneten Behandlung wichtig sind.
I
- Implantierbare Kontaktlinse (ICL)
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Eine ICL ist eine künstliche Linse, die zusätzlich zur natürlichen Linse ins Auge eingesetzt wird. Sie liegt hinter der Regenbogenhaut und vor der natürlichen Linse. Sie funktioniert ähnlich wie eine Kontaktlinse, die dauerhaft im Auge liegt, muss aber nicht gereinigt oder herausgenommen werden.
Die ICL ist eine mögliche Alternative zur Laserbehandlung, insbesondere bei jüngeren Menschen mit stärkerer Fehlsichtigkeit.
EVO ICL in Graz - Intraokularlinse (IOL)
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Eine Intraokularlinse ist eine künstliche Linse, die in das Auge eingesetzt wird. Sie ersetzt beispielsweise bei einer Kataraktoperation oder einem refraktiven Linsenaustausch die natürliche Linse.
- Iris (Regenbogenhaut)
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Die Regenbogenhaut ist der farbige Teil des Auges. Sie liegt hinter der Hornhaut und reguliert die Größe der Pupille. Bei hellem Licht wird die Pupille kleiner, bei Dunkelheit größer.
K
- KLEX (Keratorefraktive Lentikelextraktion)
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KLEX ist ein Laser-Verfahren, bei dem innerhalb der Hornhaut ein kleines, linsenförmiges Gewebestück abgegrenzt wird. Dieses wird durch einen kleinen Schnitt entfernt. Dadurch verändert sich die Krümmung der Hornhaut und die Fehlsichtigkeit wird korrigiert.
Zur Gruppe der KLEX gehören z. B. die Methoden SMILE (Plattform von Zeiss) oder SmartSight (Plattform von Schwind).
SmartSight Nova in Graz - Kurzsichtigkeit (Myopie)
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Kurzsichtige Menschen sehen nahe Gegenstände meist gut, entfernte dagegen unscharf. Die Kurzsichtigkeit beginnt häufig bereits im Schulalter.
Im Brillenpass wird sie mit einem Minuszeichen angegeben.
Kurzsichtigkeit behandeln
L
- LASEK
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LASEK ist eine Form der oberflächlichen Laserbehandlung. Dabei wird die oberste Zellschicht der Hornhaut mit verdünntem Alkohol gelockert, bevor sie entfernt oder zur Seite bewegt wird. Anschließend wird die Hornhaut mit einem Laser neu geformt.
- Laserbehandlung zur Korrektur der Fehlsichtigkeit
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Dabei wird die Krümmung der Hornhaut mithilfe eines Lasers verändert. Dadurch kann das Licht wieder besser auf der Netzhaut gebündelt werden. Das Verfahren dient der Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung.
Augenlasern in Graz
M
- Meibom-Drüsen
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Diese speziellen Drüsen befinden sich in den Augenlidern. Sie produzieren eine ölige Schicht, die verhindert, dass der Tränenfilm zwischen den Lidschlägen zu schnell verdunstet. Sind die Drüsen oder die Lidränder entzündet, kann dies zu trockenen Augen und Beschwerden führen.
- Mini-Monovision
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Bei diesem Verfahren wird die Sehstärke der beiden Augen gezielt unterschiedlich eingestellt. Ein Auge wird vor allem für die Ferne optimiert, das andere für den mittleren Entfernungsbereich, beispielsweise für Gegenstände in Armlänge.
Das Gehirn kombiniert die Bilder beider Augen. So kann sich der Bereich vergrößern, in dem man ohne Brille ausreichend scharf sieht.
- Monofokale Intraokularlinse
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Eine monofokale Kunstlinse hat einen bevorzugten Brennpunkt, beispielsweise für die Ferne. Sie verursacht im Allgemeinen weniger unerwünschte optische Begleiterscheinungen als eine multifokale Linse. Für andere Entfernungen, insbesondere zum Lesen, wird jedoch meist weiterhin eine Brille benötigt.
- Multifokale Intraokularlinse
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Eine multifokale Kunstlinse ermöglicht scharfes Sehen in mehreren Entfernungsbereichen, beispielsweise in der Nähe und in der Ferne. Dadurch kann die Abhängigkeit von einer Brille sinken.
Manche Menschen bemerken mit solchen Linsen jedoch störende Lichteffekte, etwa Lichthöfe oder Blendungen. Nicht jeder ist für diese Linsen geeignet.
Linsenaustausch in Graz
N
- Nachstar
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Nach einer Kataraktoperation oder einem refraktiven Linsenaustausch kann sich die dünne Kapsel hinter der künstlichen Linse nachträglich eintrüben. Das Sehvermögen wird dann wieder zunehmend verschwommen.
Dieser sogenannte Nachstar lässt sich in der Regel mit einer kurzen Laserbehandlung, der YAG-Kapsulotomie, behandeln.
- Natürliche Augenlinse
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Die natürliche Linse liegt hinter der Pupille. Sie verändert ihre Form, um Gegenstände in unterschiedlichen Entfernungen scharf zu stellen. Mit zunehmendem Alter verliert sie ihre Elastizität und wird weniger durchsichtig. Wenn sie sich stark eintrübt, entsteht ein grauer Star.
- Netzhaut
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Die Netzhaut kleidet die Innenseite des hinteren Auges aus. Sie enthält lichtempfindliche Zellen, die Lichtreize in elektrische Signale umwandeln. Diese Signale werden über den Sehnerv an das Gehirn weitergeleitet.
Man kann sich die Netzhaut vereinfacht wie den lichtempfindlichen Sensor einer Kamera vorstellen.
- Netzhautablösung
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Bei einer Netzhautablösung löst sich die Netzhaut von ihrer Unterlage. Sie benötigt dann dringend eine augenärztliche Behandlung, da sonst bleibende Sehschäden drohen.
Warnzeichen sind plötzlich viele neue Punkte oder Fäden im Gesichtsfeld, Lichtblitze (auch bei geschlossenen Augen) sowie ein dunkler Schatten oder Vorhang, der sich über einen Teil des Gesichtsfeldes legt.
Bei solchen Beschwerden sollten Sie unverzüglich eine augenärztliche Notfallambulanz aufsuchen. Kurzsichtige Menschen haben ein erhöhtes Risiko für eine Netzhautablösung.
O
- Oberflächenbehandlung
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Dieser Sammelbegriff umfasst Verfahren wie PRK, LASEK und TransPRK. Bei diesen Methoden wird die oberste Zellschicht der Hornhaut (Epithel) entfernt, bevor der Laser die darunterliegende Hornhaut neu formt.
Trans-PRK in Graz
P
- Phake Intraokularlinse (PIOL)
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Eine phake Intraokularlinse ist eine zusätzliche künstliche Linse, die ins Auge eingesetzt wird, während die natürliche Linse erhalten bleibt. Sie kann insbesondere bei jüngeren Menschen mit stärkerer Fehlsichtigkeit eine Alternative zur Laserbehandlung darstellen.
EVO ICL in Graz - Phakoemulsifikation
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Dies ist eine Standardmethode bei der Kataraktoperation und beim refraktiven Linsenaustausch. Dabei wird die natürliche Linse mithilfe hochfrequenter Ultraschallschwingungen zerkleinert und verflüssigt. Anschließend wird das Material abgesaugt und durch eine kleine Öffnung eine künstliche Linse eingesetzt.
- PRK (photorefraktive Keratektomie)
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PRK ist eine oberflächliche Laserbehandlung. Dabei wird zunächst die äußerste Zellschicht der Hornhaut entfernt. Anschließend verändert ein Laser die darunterliegende Hornhaut, um die Fehlsichtigkeit zu korrigieren.
R
- Refraktion
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Bei einer Refraktionsmessung wird festgestellt, welche Brillenstärke benötigt wird. Dabei werden Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung bestimmt.
- Refraktive Chirurgie
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Damit bezeichnet man operative Verfahren zur Korrektur von Fehlsichtigkeit, die das Ziel haben, die Abhängigkeit von Brillen oder Kontaktlinsen zu verringern.
Augenlasern in Graz - Refraktiver Linsenaustausch (RLA)
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Bei diesem Eingriff wird die natürliche Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Der Eingriff entspricht technisch weitgehend einer Kataraktoperation, wird aber durchgeführt, um die Abhängigkeit von Brillen oder Kontaktlinsen zu verringern, auch wenn noch kein ausgeprägter grauer Star vorliegt.
Linsenaustausch in Graz
S
- Sehschärfe (Visus)
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Die Sehschärfe beschreibt, wie gut Sie Einzelheiten erkennen können. Sie wird meist mithilfe einer Sehtafel geprüft, auf der die Buchstaben von Zeile zu Zeile kleiner werden.
Eine Sehschärfe von 1,0 entspricht dem in der europäischen Messweise üblichen Normalwert. Das bedeutet, dass Sie aus sechs Metern Entfernung das erkennen können, was eine normal sehende Person aus sechs Metern erkennt. Die in den USA verbreitete Angabe 20/20 entspricht ungefähr diesem Wert.
T
- Tränenfilm
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Der Tränenfilm bedeckt die Augenoberfläche und sorgt für klares Sehen und angenehmes Augenempfinden. Er besteht aus mehreren Schichten, darunter einer wässrigen Schicht und einer ölhaltigen Schicht, die die Verdunstung verlangsamt.
Die ölhaltige Schicht wird von den Meibom-Drüsen in den Augenlidern produziert. Ist der Tränenfilm instabil, können trockene Augen, Brennen oder wechselnde Sehschärfe auftreten.
- TransPRK
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Bei dieser Variante der oberflächlichen Laserbehandlung entfernt der Laser die oberste Hornhautschicht selbst. Anschließend wird die Hornhaut mit demselben Lasersystem neu geformt.
Trans-PRK in Graz
W
- Weitsichtigkeit (Hyperopie)
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Bei Weitsichtigkeit kann das Sehen in der Nähe besonders anstrengend sein. Jüngere Menschen können dies oft noch durch die Anpassung ihrer natürlichen Linse ausgleichen. Mit zunehmendem Alter wird diese Fähigkeit schwächer, sodass zuerst eine Lesebrille und später unter Umständen auch eine Brille für die Ferne benötigt wird.
Im Brillenpass wird Weitsichtigkeit mit einem Pluszeichen angegeben.
Weitsichtigkeit behandeln - Wellenfrontmessung
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Bei dieser Untersuchung wird erfasst, wie Licht durch das Auge geleitet wird und welche optischen Unregelmäßigkeiten bestehen. Die Ergebnisse können verwendet werden, um eine Laserbehandlung genauer zu planen.
Y
- YAG-Kapsulotomie
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Dies ist eine kurze Laserbehandlung, mit der ein Nachstar behandelt wird. Dabei wird eine Öffnung in die nachträglich eingetrübte Kapsel hinter der künstlichen Linse geschaffen, sodass das Licht wieder ungehindert zur Netzhaut gelangen kann.
Quellen
Die Erklärungen beruhen auf dem Patientenglossar der ESCRS (European Society of Cataract and Refractive Surgeons) und wurden für diese Seite ins Deutsche übertragen und angepasst.
ESCRS Patient PortalDas Glossar ersetzt keine augenärztliche Untersuchung. Bei plötzlichen Sehstörungen, Lichtblitzen oder einem Schatten im Gesichtsfeld suchen Sie bitte sofort eine augenärztliche Notfallambulanz auf.
Medizinisch geprüft von
Priv.-Doz. DDr. Gernot Steinwender
Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie, Augenchirurg
Priv.-Doz. DDr. Gernot Steinwender ist habilitierter Facharzt für Augenheilkunde und Optometrie. Bis 2024 war er Oberarzt und Leiter des Spezialbereichs Refraktive Chirurgie an der Universitäts-Augenklinik Graz; er hat über 10.000 Augenoperationen durchgeführt.
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